Spielerisch Skifahren lernen im Kinder-Kaiserland Scheffau

Das Kinder-Kaiserland ist ein kleines Paradies für Kids, die ihre ersten Schritte im Schnee wagen. In Scheffau - am Wilden Kaiser gelegen - lernen hier die Anfänger spielerisch, Sicherheit auf den zwei Brettln zu gewinnen.

Das gelungene Gesamtkonzept der Skischule Scheffau basiert auf den innovativen Ideen aus dem Hause Sunkid. "Ohne die innovativen Sunkid-Produkte wäre die Umsetzung des Kinder-Kaiserlandes nicht möglich gewesen", ist Gerhard Told, Skischulleiter und Pionier der ersten Stunde, überzeugt.

 

Anfang der 90er Jahre gab es allgemein einen Rückgang im Skisektor - ganz speziell aber bei den Anfängern. In der Skischule Scheffau hat man nach Motivationsstrategien gesucht und mit Hilfe von Werbekampagnen konnten die Fortgeschrittenen teilweise animiert werden, der Anfängerbereich stagnierte jedoch weiterhin. Die Idee, sich verstärkt bei den Kleinsten zu engagieren, nahm Formen an. Früher war es aufgrund der Größe, des Alters, der nicht angepassten Ski-Ausrüstung, des Umfeldes (Kälte etc.) immer schwierig, Kinder unter 6 oder 5 Jahren in die Skischule aufzunehmen. Es gab Ausfallszahlen von bis zu 30 % nach den ersten beiden Tagen. Skilehrer konnten für diese psychologisch und auch körperlich sehr anspruchsvolle Arbeit oft schwer gefunden werden. Daher nahm man Kinder erst mit 5 Jahren in die Skischule auf.

 

Hier wollte man ansetzen, um die Kinder auch in jüngeren Jahren schon auf die Piste zu bringen und dabei dauerhaft Spaß und Freude zu vermitteln. Die Entwicklung der Sunkid-Förderbänder kam in dieser Situation gerade recht und bedeutete die Ideallösung vieler Probleme.

 

Auf einmal ist für die Kinder alles einfacher geworden - die Skischule in Scheffau war von Anfang an von der Idee der Förderbänder begeistert. So gab es kein langes Überlegen und 1997 wurde der erste Zauberteppich angeschafft.

 

Gemeinsame Produktweiterentwicklungen mit der Fa. Sunkid

 

Direkt an der Bergstation der Gondelbahn liegt in Scheffau das ideale Gelände für die Skischule: flach, mit einem leichten Hügel und groß genug für neue Ideen. Das erste Förderband mit 12 m Länge hat von Anfang an toll eingeschlagen. Ins nächste Jahr ging man mit vielen neuen Ideen und unterstützte auch die Fa. Sunkid bei weiteren Entwicklungen. "Bei Max Bruckschlögl sind wir immer auf ein offenes Ohr gestoßen und konnten dann gemeinsam viele Ideen umsetzen, zum Beispiel mit einem durchsichtigen Tunnel aus Plexiglas über dem Förderband. Bei den Kindern ist die Grottenbahn seit Jahren der absolute Renner", berichtet Skischulleiter Gerhard Told, Ideengeber und Entwickler des Kinder-Kaiserlandes, begeistert.

 

Anfänger lernen Schritt für Schritt

 

Die Kinder haben in erster Linie Spaß, Erleichterung, neue Attraktionen und einen deutlich gesteigerten Lernerfolg aus der Erfindung der Sunkid-Förderbänder bekommen. Große Fortschritte machen die Kleinen auch mithilfe der Rotondo-Skikarussells, die die ersten Bewegungsabläufe auf Skiern im Schnee fördern und ebenfalls aus dem Hause Sunkid stammen.

 

Jährlich kam in der Skischule Scheffau ein Förderband dazu. Heute tummeln sich die Skischulkinder rund um die folgenden Aufstiegshilfen: ein Minilift mit 6 m Länge, der 12 m lange Zwergerl-Express, der schon etwas steilere Abfahrten ermöglicht, die Grottenbahn und der 40 m lange Zauberteppich.

 

Auch für die Skilehrer ergaben sich enorme Erleichterungen im Unterricht. "Was das Alter betrifft, können wir heute teilweise schon mit 3-Jährigen oder sogar noch Jüngeren starten", freut sich Gerhard Told. "Außerdem können wir mit den Förderbändern die Ausfallszahlen praktisch auf Null senken."

 

Die Erleichterung für die Skilehrer kam auch daher, dass man primär auf spielerisches Lernen setzt. Beim ersten Förderband sollen die Kleinen nur rutschen, beim nächsten schon ein wenig zu gleiten beginnen und so von Band zu Band sich steigern. Das Kind entwickelt sich dadurch praktisch von selbst. Die Skilehrer üben vorrangig eine Überwachungsfunktion aus.

 

Vom Skischulkind zum Stammgast

 

In Scheffau besteht eine absolute Konzentration auf die Zielgruppe Kinder. Das ganze Kinder-Kaiserland ist ausschließlich auf die Kleinsten ausgerichtet. Die Skigebietsmanager haben sich gemeinsam mit den Skischulbetreibern folgende Strategie zurechtgelegt: Ein Kind, dass zum frühestmöglichen Zeitpunkt zum (begeisterten) Skifahrer wird, kommt als Gast für längere Zeit infrage. Kinder, die mit Begeisterung in eine Skischule gehen, ziehen die ganze Familie mit in das entsprechende Skigebiet.

 

Die Urlaubsentscheidungen treffen die Eltern für die gesamte Familie. Natürlich besteht der Wunsch, die Kinder so rasch als möglich auf spielerische Weise zum Fahren zu bringen, ohne dass sie dabei die Lust verlieren. Auf diesem Weg kann die gesamte Familie den Urlaub uneingeschränkt genießen.

 

Sicherheit letztlich immer Eigenverantwortung

 

Oberste Priorität der Skischule Scheffau war von jeher das Sicherheitsdenken. Die Sunkid-Zauberteppiche haben durch die Sicherheitswippe an der Bergstation, den beiden Notaus-Tastern und vor allem durch die Fotozellen beim Ausstieg eine fast 100%ige Sicherheit erreicht.

 

Manchmal gibt es leider bei den Betreibern ein etwas zu lockeres Sicherheitsdenken. Ein Hersteller kann keine Sicherheitsvorkehrungen vorschreiben, überwachen oder einen Betreiber zur Rechenschaft ziehen. Er kann nur den aktuellen Stand der Sicherheitstechnik umsetzen. Der Betreiber hat dafür Sorge zu tragen, dass diese jederzeit funktionsfähig ist. Tägliche Reinigung und Wartung sowie jährliche Servicearbeiten sind bei der Skischule Scheffau selbstverständlich.

 

Die persönliche Anwesenheit des Betreibers an den Anlagen kann durch die besten Sicherheitsvorkehrungen nicht ersetzt werden. Wichtig ist in jedem Fall die persönliche Betreuung. Der Skilehrer muss unmittelbar bei den Kinder und auch bei den Förderbändern sein, um jederzeit eingreifen zu können. Durch die große Anzahl an Kindern muss man auch darauf achten, dass die Abläufe effizient gestaltet sind.

 

Sinnvoller Einsatz von Förderbändern

 

Die Länge eines Sunkid-Förderbandes richtet sich immer nach dem jeweiligen Einsatzzweck. Zu den Unterschieden zwischen Benützern von Förderbändern ist zu sagen, dass für Erwachsene grundsätzlich längere Förderbänder benötigt werden, da sie einen größeren Pflugbogen-Radius haben - außerdem sind Erwachsene oft ängstlicher als Kinder.

 

Ebenfalls werden bei Snowboardern längere Aufstiegshilfen benötigt. Für Snowboard-Anfänger bieten die Förderbänder eine willkommene Erleichterung. Gerade das Liftfahren stellt zu Beginn meist die größte Hürde dar.

 

Wenn alle Erfolgsfaktoren stimmen

 

Verschiedenste Attraktionen machen den Gesamterfolg des Kinder-Kaiserlandes aus. Ein kindergerechtes Angebot fängt bei der Optik an: Lustig gekleidete Skilehrer, teilweise als Clowns oder Geister, Schneefiguren etc. machen das Kinder-Kaiserland mit seiner riesigen Schneeburg im Zentrum lebendig.

 

Ohne die Förderbänder der Fa. Sunkid wäre die gesamte Entwicklung mit dem heute kunterbunt sichtbaren, hervorragenden Ergebnis nicht möglich gewesen und würde auch heute nicht mehr funktionieren. Die Skischule Scheffau hofft, dass Max Bruckschlögl noch viele innovative Ideen für diesen Bereich einbringen kann. Auch die Zusammenarbeit mit der Bergbahngesellschaft und dem Tourismusverband ist ein extrem wichtiger Faktor - wenn ein solches Konzept erfolgreich ist, stecken immer mehrere Kräfte dahinter.

2001-12-01

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