Sunkid - Aufstiegshilfen als Verbindungslifte

Komfortsteigerung durch bequeme Kurztransporte

in Skigebiet sollte permanent daran arbeiten, sein touristisches Angebot zu erweitern und den Komfort für den Gast zu steigern. Derartige Maßnahmen bewirken auf Umwegen eine Steigerung der allgemeinen Attraktivität des Skigebietes und sie werden so auch die Einnahmemöglichkeiten erhöhen. Aus den USA kommend wird der Trend hin zu mehr Komfort auch bei uns zunehmend wichtiger. Sunkid - Aufstiegshilfen, die lange Zeit hauptsächlich in Skischulen für Anfänger in Sachen Wintersport zum Einsatz kamen, werden nun immer öfter vielseitig als komfortable Verbindungslifte für jung und alt genutzt.

 

Jedes Skigebiet hat heute seine modernen Gondelbahnen, kuppelbare 4er- oder 6er-Sessel bahnen, bestens präparierte Pisten und auch gastronomisch einiges zu bieten. Dieses Angebot ist mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden - also sollte man heute jede Möglichkeit zur weiteren Komfortsteigerung nutzen. Man schafft mit einer Sunkid - Aufstiegshilfe als Verbindungslift einer Situation Abhilfe, in der die Gäste oft mehrere hundert Meter mühevoll mit schweren Skischuhen und sonstiger Wintersportausrüstung zurücklegen müssen. Man denke nur an die Bewegung in höheren Lagen oder die wärmeren Monate der Wintersaison, wenn der Schnee schwer und matschig wird. Nicht nur Kinder verlassen bei solchen Anstrengungen oft bald die Kräfte. Beispielsweise hat man am Pitztaler Gletscher in einer Höhenlage von 2.700 m ein Förderband installiert, das in erster Hinsicht für die Bedürfnisse der Skischule gedacht war. In der praktischen Anwendung hat sich dann aber sehr bald herauskristallisiert., dass die Wintersportler diese Aufstiegshilfe hauptsächlich als Verbindungslift, von der Bergstation des Sesselliftes zum etwas weiter oben gelegenen Restaurant, genutzt haben.

 

Erhöhte Sicherheit und mehr Komfort

 

Als weiteres Beispiel kann man das Skigebiet am Katschberg schildern, das ja bekanntlich in zwei Bundesländern (Salzburg und Kärnten) liegt. Die zwei Teile des Skigebietes sind nun über eine Holzbrücke, die in einem Bogen über die Straße gelegt wurde, verbunden. Früher aber querten die Wintersportler diese Straße in gefährlicher Weise, um vom einen in den anderen Teil des Gebietes zu gelangen. Auf dieser neu errichteten Brücke hat man eine Sunkid - Aufstiegshilfe installiert, die allen Benützern ein gefahrloses aber auch komfortables Passieren ermöglicht. Bequem fährt man auf dem flexiblen Band in Spezialanfertigung (gebogene Brücke) auf den höchsten Punkt, von dem aus ein jeder dann ganz einfach in den anderen Teil des Skigebietes hinuntergleiten kann. Eine weitere perfekte Verbindung durch eine Sunkid - Aufstiegshilfe. Auch das Problem der zusätzlichen Benutzung der Brücke durch die Pistengeräte hat man gelöst. Hier hat man sich ganz einfach mit Holzplanken abgeholfen. die ohne Schaden auf das Förderband gelegt werden können.

 

In Serfaus verbindet ein 100 m Band die Kinderschneealm mit dem Kinderrestaurant und der Talfahrtsmöglichkeit. Bisher mussten die Kinder mit einem umgebauten Pistenfahrzeug hinauftransportiert werden, was nicht nur umständlich sondern auch teilweise gefährlich war. Größere Kinder und auch Verwandte der "Pistenzwergerl" hatten überhaupt nur die Möglichkeit zu Fuß dorthin zu gelangen. Die Distanz von 300 bis 400 m kann nun mit einer Aufstiegshilfe überwunden werden. Die touristischen Einrichtungen sind so mit der Kinderschneealm in angenehmer Weise verbunden.

 

Umsatzsteigerung durch Zusatzattraktion

 

Eine der schönsten Anwendungen einer Sunkid - Aufstiegshilfe als Verbindungslift findet sich in Damüls/Vorarlberg. Die Initiative ging hier von einem Hüttenpächter aus, der seine Jausenstation auf komfortable Weise mit der Bergstation eines Sesselliftes verbinden wollte. Nur ca. 50 m oberhalb liegt die wunderschöne Almhütte mit Sonnenterrasse, die vorher aber etwas mühsam zu erreichen war. Ortskundige Skifahrer sind infolge einfach auf andere Hütten ausgewichen. Durch die Investition in eine Aufstiegshilfe kann nun der Höhenunterschied bequem überwunden werden und die neue Einrichtung stellt sogar eine zusätzliche Attraktion dar. Die Gäste schätzen den Aufwand sichtlich, was sich durch eine bedeutende Umsatzsteigerung beim Hüttenwirt bemerkbar gemacht hat. Problematisch war zu Beginn nur das Betreiben ohne Aufsicht, was behördlich nicht erlaubt ist. Hier wurde gemeinsam mit den Vorarlberger Behörden eine Lösung gefunden, die auch kein permanent anwesendes Bedienungspersonal verlangt. Durch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen kann der Pächter die Anlage von der Hütte aus überwachen.

 

Die Verbindungslifte brauchen also kein zusätzliches Bedienungspersonal. Sie können ganz einfach mit anderen Liften mitbeaufsichtigt bzw. durch ein Überwachungssystem elektronisch im Auge behalten werden. Ein großer Vorteil der Sunkid - Aufstiegshilfen ist außerdem noch, dass keine fixen baulichen Maßnahmen erforderlich sind. Was sowohl vom Aufwand, als auch vom optischen Aspekt her besser ist. In Summe gesehen sind die Förderbänder generell sicherer und vor allem komfortabler als andere Transportlifte für kurze Distanzen.

1999-07-01

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