Funbob am Haunold (Italien) rüstete auf Mountain Coaster 2.0 um
Der „Funbob am Haunold“ in Innichen ist eine der beliebtesten Sommerattraktionen in der Region Hochpustertal. Die Bahn existiert seit 2003 und sie ist von Anfang Juni bis Mitte Oktober täglich geöffnet – an bestimmten Tagen der Hauptsaison kann man sogar nachts rodeln. Nach über zwei Jahrzehnten erfolgreichen Betriebs und vereinzelten Umgestaltungen der Streckenführung wurden zur Saison 2025 wiederum Teile der Strecke modernisiert. Außerdem ersetzte der Betreiber alle Fahrzeuge durch smarte Rodel der neuen Mountain-Coaster-Generation 2.0.
Auf der 1.739 Meter langen Strecke – vor dem eindrucksvollen Panorama der weltbekannten 3 Zinnen – überwinden Fahrgäste einen Höhenunterschied von 314 Metern. Die Einschienenbahn schlängelt sich dabei spektakulär, mit abschnittsweise bis zu 40 Prozent Gefälle, vom 1.500 Meter hoch gelegenen Startpunkt ins Tal. Was früher ein rein mechanisches Fahrvergnügen war, ist heute ein Hightech-Erlebnis mit digitaler Unterstützung und smarter Sicherheitsarchitektur.
Die neuen Fahrzeuge der Generation 2.0 bieten ein ergonomisch verbessertes Sitzgefühl, mehr Komfort und ein Plus an Sicherheit dank intelligentem Assistenz- und Bremssystem, zwei Sicherheitsgurten und aktiver Distanzkontrolle. Diese sorgt für ein automatisches Abbremsen und Reduzieren der Geschwindigkeit, sollte der Abstand zum Vorausfahrenden zu gering werden. Am einzigartig sportlichen Fahrerlebnis der Sunkid-Rodelbahn ändert sich dadurch nichts, denn jeder Gast kontrolliert mithilfe des Bremshebels sein persönliches Tempo.
Aus Betreiberperspektive bringt das Upgrade entscheidende Vorteile. Die digitale Wartungsplattform „MOCO pro“ mit individueller Anlagenübersicht zeigt den Live-Status der Rodelbahn, aller Rodel und deren Wartungsstatus sowie digitale Wartungsprotokolle und anstehende Fehler. Das erleichtert die Betriebsorganisation erheblich und reduziert Wartungsaufwand sowie Ausfallzeiten.
In Innichen werden die Coaster ähnlich wie die Fahrgäste mit der 4er-Sesselbahn von Innichen zum Start neben der Bergstation transportiert. Spezielle Gehänge zwischen den Sesselkabinen des Lifts nehmen die Rodel an der Talstation vollautomatisch auf. Dorthin werden diese durch einen Tunnel und eine Galerie gefördert – oben angekommen läuft das Entladen und der Zulauf zur Staustrecke vor dem Start wiederum vollautomatisch.
Wir bedanken uns bei unserem Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen viel Erfolg für die nächsten zwei Jahrzehnte – jetzt: mit dem Mountain Coaster 2.0, der bereits im zurückliegenden Sommer vielen Fahrgästen ein „freudiges Juchzen“ entlocken konnte.






















